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Wir legen Wert auf Verantwortung

Bei unserer Arbeit legen wir ganz besonders Wert auf Selbstbestimmung, Wartungsfreundlichkeit, notwendige Sicherheit, hohen Spielwert, dauerhafte Stabilität und verantwortungsbewusste Umweltorientierung.

Spielwert
Nachhaltigkeit
Sicherheit

Von unserem Beitrag zur Spielplatzgestaltung erhoffen wir uns eine Verbesserung der Lebenssituation von Kindern.

Wir glauben, dass die Notwendigkeit von Spielplätzen lediglich die Folge einer komplexen, immer weiter ausufernden Gesellschaft ist, aber den Mangel an kindlichen Freiräumen nicht beheben kann. Trotzdem sehen wir im Spielplatz eine Ausgleichsmöglichkeit für das Fehlen von allgemeiner spielerischer Bewegungsfreiheit und eine notwendige Alternative zum technisierten Kinderleben.

Kinder brauchen Platz zum Spielen - am liebsten überall.

Julian Richter sen.

Soll ein Spielplatz diesen Aufgaben gerecht werden, sollten er und seine Ausstattung einen hohen Spielwert haben. Der Begriff Spielwert ist definiert durch die Beziehung zwischen Spielplatz/Spielgerät und dem Nutzer und muss im Mittelpunkt jeder Planung stehen.

Ein Spielplatz kann bereits durch eine differenzierte Geländestruktur mit Hügeln und Wällen, mit unterschiedlicher Pflasterung und verschiedenen Böden einen hohen Spielwert besitzen. Eine gut geplante und nutzbare Bepflanzung verstärkt diesen Spielwert. Es entsteht dadurch eine harmonische Atmosphäre, die Grundvoraussetzung für vertieftes Spiel ist.

Ein Spielplatz mit hohem Spielwert ist erkennbar an den Abnutzungserscheinungen. Der weggetretene Rasen, abgescheuerte Leitersprossen, Treppenstufen und Geräteböden, blankgewetzte Griffe oder Handläufe können von eifrigen Kinderfüßen und -händen erzählen, und sagen: Hier macht „Spielen“ Spaß!

Nachhaltigkeit – Verantwortung als Handlungs­prinzip

Der Leitgedanke unserer Geräteentwicklung ist der Spielwert, dann folgen Sicherheit, Stabilität, Wartungsfreundlichkeit und Umweltorientierung.

Seit Oktober 2001 ist unser Holzlieferant gemäß EN 45011 PEFC zertifiziert. Seit 2015 auch unsere Produktion. Das Zertifikat bestätigt, dass hergestellte und gehandelte Nadelschnitt- und Rundhölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten kommen. Die Lärche ist nach offizieller Einstufung ein mäßig fäulnisresistentes Holz, deutlich dauerhafter als beispielsweise Fichte und Tanne, deutlich weniger dauerhaft als Eiche oder insbesondere Robinie.

Wertschätzendes Miteinander

Doch nicht nur beim Thema Holz setzt man hier auf Nachhaltigkeit, auch das Personalmanagement geht sorgsam mit den Mitarbeitern um, motiviert und befähigt sie, sich ständig weiterzuentwickeln und schafft damit einen wirksamen Anreiz, langfristig im Unternehmen zu bleiben.

Wir versuchen unseren Mitarbeitern durch einen hohen Grad an Selbstbestimmung und ein positives Arbeitsumfeld eine gute Atmosphäre zu bieten. Gerade in unserer Firma, in der viele Landwirte aus der Region arbeiten, die zu Hause ihr eigenes Unternehmen führen, ist es wichtig, ein hohes Maß an Selbstbestimmung zu gewähren. Wir profitieren so von dem großen Verantwortungsbewusstsein, mit dem jeder Einzelne seiner Arbeit nachgeht.

Selbstsicherndes
kindliches Verhalten

Kindliche Entwicklung wird durch Erfahrungen bestimmt, die mit Hilfe der Nah- und Fernsinne möglich werden. Im Spiel ist die Begegnung mit Gefahrenquellen ein elementarer Bestandteil, der lebensnotwendig ist und Überleben sichert.

Das Kind begegnet dem heißen Ofen, der hohen Treppenstufe, der sich schließenden Tür, und erlebt unter Umständen Verletzung und Schmerz. Ein gesundes Kind braucht diese Erfahrung, um Techniken zur Vermeidung von zukünftigem Schmerz zu entwickeln. Erwachsene, die dem Kind aus falsch verstandenem Sicherheitsdenken und vermeintlichem Verantwortungsbewusstsein diese Lernchance verwehren, verhindern die Entwicklung von selbstsicherndem Schutzverhalten.

Risiko und Wagnis

Im Spiel suchen Kinder Risiko und Wagnis, um ihre Fähigkeiten immer weiter auszudehnen. Ein Kleiner, der mit Mühe auf ein Holzschwein klettert, riskiert herunterzufallen. Das weiß er genau, und trotzdem versucht er es mutig immer wieder, bis er es kann. Entsprechende Situationen sind für Heranwachsende besonders notwendig, da in der Selbstfindungsphase immer wieder Grenzen überschritten werden müssen. Deshalb müssen Aktionsangebote, die nicht gefährlich, aber durchaus risikoreich sind, Bestandteil von Erlebnisräumen für Kinder und Jugendliche sein.

Verschiedene Studien weisen nach, dass Jugendliche mehr Angst vor Langeweile als vor dem Risiko haben. Durch Erlebnisarmut und geringe körperliche Aktivität entstehen Defizite. Risiko und Wagnis müssen sein. Bei der Planung und Einrichtung von Spielräumen muss die menschliche Entwicklung mit all ihren Aspekten im Vordergrund stehen, nicht der Sicherheitsgedanke.

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